Schöpfer & Unternehmer: Rollenkonflikt im Solobusiness
Teil 2 von 3 – die Wurzel von Business-Krisen, die Lösung des Konflikts und wobei dir welche Rolle hilft.
28. Juli 2026 | Cynthia Dauterstedt

Schöpfer & Unternehmer – in Harmonie das beste Team für dein Solobusiness.
In Teil 2 geht es um die Wurzel von Sinn- und Strukturkrisen im Business, die immer mit einer Diskrepanz von Schöpfer- / Unternehmerrolle zu tun haben. Wir beleuchten die schwierige Lösung für das Dilemma des Rollenkonflikts, die Wichtigkeit der Unternehmerrolle und Marketing als Brücke zwischen scheinbar unvereinbaren Gegensätzen. Außerdem schauen wir uns an, welche konkreten Herausforderungen oder Ziele im Business welche Rolle brauchen. Am Ende des Artikels findest du eine Reflexionsaufgabe für eine ehrliche Bestandsaufnahme deiner Unternehmer-Aufgaben.
Die anderen Teile findest du am Ende des Artikels verlinkt.
Schöpfer und Unternehmer sind v.a. im Solobusiness zwei essentielle Rollen. Der Schöpfer ist verantwortlich für Kreativität, Ideen und Inspiration. Der Unternehmer setzt die Vision in die Realität um und führt das Business strategisch und funktional. Auch wenn beide Rollen notwendig sind, besteht im Solobusiness eine ständige Gratwanderung in uns selbst, wenn wir beide Rollen verkörpern müssen. Die dreiteilige Artikelserie soll die vielen Facetten und Ebenen der beiden Rollen beleuchten, die sich meist im Spannungsfeld oder Dilemma miteinander befinden, um eine Verortungs- und Handlungshilfe für das eigene Business zu geben. Hier geht es zu Teil 1, wenn du den noch nicht gelesen hast.
Die Ursache von Krisen im Business und das Dilemma der beiden Rollen dabei
Im ersten Teil ging es um den Kernkonflikt der beiden scheinbar konträren Rollen, die eigentlich keine Gegensätze, sondern zwei sich ergänzende Hälften des Ganzen sind. Wir sind tiefer in die jeweilige Aufgabe und gesunde Ausrichtung und Essenz jeden Aspekts eingegangen. Falls du den Teil noch nicht gelesen hast, kannst du das hier tun.
“Stress” im Business: Diskrepanz zwischen Schöpfer und Unternehmer
Das Gefühl von “Stress” im Business taucht natürlich oft auch im Zusammenhang mit zu viel Abreitsaufkommen, zu langen, vollen und hektischen Arbeitstagen sowie dem Jonglieren von unterschiedlichen Aufgaben auf – ein Gefühl von einfach “ZU VIEL!”
Wahrgenommener “Stress”hat ein breites Spektrum, auch Langeweile oder Planlosigkeit im Business können stressen, Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeit oder unpassenden Kunden kann ebenso Stress auslösen, selbst wenn der Laden finanziell gut läuft.
Ich habe festgestellt, dass dieses Unwohlsein im Business oft auf eine Wurzel zurückgeführt werden kann: nämlich die Diskrepanz oder sogar Zerrissenheit zwischen den beiden Rollen “Schöpfer” und “Unternehmer”. Einer hat keine Stimme, der andere nimmt zu viel Raum ein. Anstatt zu harmonieren, bekämpfen sie einander regelrecht, du als Business Inhaber reibst dich dabei auf.
Zwei wesentliche Arten von Krisen im Business: innere Sinnkrise, äußere Strukturkrise.
Vereinfacht lässt sich sagen:
die Sinnkrise entsteht, wenn der Schöpfer keine Stimme mehr in der Business-Gestaltung hat, denn dann liegt der Fokus rein auf der Funktion der Unternehmung.
Sehr oft tauchen diese inneren Krisen mit der inhaltlichen Arbeit dann auf, wenn das Business eigentlich gut läuft, und man sich darum nicht traut, etwas zu verändern – an der Nische, an der Ausrichtung, an den Angeboten. Denn was ist, wenn das nicht funktioniert? Der Schöpfer zwängt sich in die Unternehmerrolle und verleugnet sich selbst dabei, weil er glaubt, dass Dinge eben so sein müssen, damit er Erfolg hat.
Wenn aber der Anteil in uns, der den Kompass stellt, der Visionen hat und die Lebensfreude im Business verkörpert, aus wirtschaftlichen Gründen unterdrückt wird, gehen dem Business über kurz oder lang Lebensenergie und Freude verloren.
Die Konsequenz: du fühlst dich eingesperrt, deine Arbeit zieht Energie und droht, zum Job zu werden.
Die Strukturkrise hingegen ist eine direkte Konsequenz daraus, dass der Unternehmer-Anteil selten einen angemessenen Anteil der Mitbestimmung bekommen hat.
Wie schon in Teil erklärt – der Schöpfer hat keine Ahnung davon, wie man die Miete bezahlt und ein Business plant, ihn treibt allein der kreative oder visionäre Impuls.
Wenn der Unternehmer nicht mitbestimmt, geht der Blick für den Markt, die Kunden und Bedürfnisse verloren, es regiert nur noch das, was einem selbst Freude macht oder worauf man Lust hat. Die Arbeit wird nicht in ein planbares Business Model überführt, das mit dem Leben mitwachsen kann. Der Inhaber landet im Hamsterrad aus “selbst und ständig”, weil die Systeme fehlen, um effektiv arbeiten zu können udn das ganze Drumherum erledigen zu können (oder sich Hilfe zu holen).
Und auch wenn es nach meiner Erfahrung immer eine gewisse Tendenz in die eine oder andere Richtung gibt, und entweder die strukturelle oder die inhaltliche Krise im Vordergrund steht, kommt meistens die eine mit der anderen im Gepäck, zwangsläufig.
Am Ende fühlst du dich ausgelaugt und / oder eingesperrt. Das Business wird zum Gefängnis oder wächst dir heillos über den Kopf. Wenn das eine mit dem anderen kommt, entsteht das Gefühl der Zerrissenheit, weil man komplett zwischen den Stühlen sitzt.
Fazit: Was ist die Lösung?
Es gibt keine.
Es wird immer ein Spannungsfeld zwischen beiden Rollen, immer ein hin und her zwischen beiden Seiten in uns geben. Verschiedene Situationen erfordern verschiedene Aspekte und Elemente unserer ganzen Persönlichkeit als Solo-Unternehmensinhaber.
Da bei ohnehin schon Sinn-orientierten Solobusinesses, also solchen, die in irgendeiner Weise mit ihrer Arbeit für etwas antreten, die eine starke Motivation haben, zu helfen, Dinge zu verbessern, zu verschönern usw. die Identifikation mit dem schöpferischen Anteil relativ leicht fällt, möchte ich zunächst noch einmal auf die Notwendigkeit der Unternehmerrolle zurückkommen:
Warum du das Mindset des Unternehmers so dringend brauchst
Im Grunde übernimmt diese Rolle die Verantwortung für dein Business – es nicht nur in Sachen Selbstverwirklichung und Inhalt deiner Arbeit zu betrachten, sondern auch in Sachen Effektivität, Rentabilität, Vermarktung, Kundenbrille.
Das bedeutet eben auch, unangenehme Entscheidungen zu treffen und Dinge zu tun, die du nicht magst, die dir nicht liegen. Es bedeutet, Wahrheiten zu akzeptieren, Lösungen zu finden oder Dinge zu ändern, wenn die Gegebenheiten einfach nicht so sind, dass sie funktionieren: nicht jedes Angebot macht Sinn oder ist verkaufbar, auch wenn es uns noch so sehr am Herzen liegt.
Der Unternehmer in dir kann so realistisch sein, diese Wahrheiten zu akzeptieren. Er kann Dinge so anpassen und ändern, dass Wirtschaftlichkeit und Verwirklichung in Einklang stehen. Er ist auch in der Lage, Maßnahmen zu entwickeln, um Dinge anzukurbeln, sie unter die Leute zu bringen und angemessen dafür bezahlt zu werden. Und er kann entscheiden, wann etwas gehen gelassen werden sollte, weil es nicht funktioniert und dem Business auf Dauer schadet.
Eine ehrliche Wahrheit und ein gut gemeinter Rat
Wie oft höre ich den Satz „Ich hasse Marketing. Ich will kein Marketing machen, ich will einfach nur meinen Kunden helfen.“ Oder sowas wie: “Ich will einfach nur meine Arbeit machen, den Business Kram am liebsten jemand anderes.”
Auch ich habe viele Jahre so gedacht, weil mich das ganze Thema Sichtbarkeit, Akquise usw. unendlich genervt hat. Ich empfand es als mindestens unangenehm, meistens schlimm. Allerdings gab es dafür genau zwei Gründe:
- die Art, wie ich Marketing gelernt habe und wie es von Kollegen um mich herum praktiziert wurde – teilweise aus mangelnder Ethik, oft aber auch einfach nur, weil die meisten von uns es ebenfalls nicht besser gelernt haben.
- weil mir ein wirklich solides Angebot und eine ebensolche Positionierung gefehlt haben (ohne die es auch kein gutes Angebot geben kann). Wenn du selbst nicht wirklich weißt, was du anzubieten hast, kannst du es auch nicht vermarkten.
In ihrem (in großen aber nicht allen Teilen guten) Buch „The Prosperous Coach“ (Rich Litvin und Steve Chandler) geben die beiden Autoren sogar den Tipp:
“You don’t need marketing. Just serve people.”
„Du brauchst kein Marketing. Diene einfach den Menschen.“ – ein schädlicher Rat aus meiner Sicht, denn er sagt Coaches genau das, was sie hören wollen: vermeide Marketing, verbringe deine ganze Zeit mit Coaching. Der Rest wird dann schon laufen. Habe ich auch lange geglaubt, wird er nicht. Denn Beziehungsaufbau, Empfehlungen, Networking, guter Content und das, was man als Thought Leadership bezeichnet, sind alles Formen von Marketing. Ihr Buch allein ist ein Beispiel dafür – es ist eine Form von Marketing, von der die Autoren stetig profitieren.
Die Hälfte deines Business ist Marketing
Auch wenn solche Empfindungen der Abwehr verständlich sind, weil sie sich gegen eine Form von Marketing richten, die wir zurecht als unangenehm, weil manipulativ und unethisch empfinden, so ist es schädlich für das Business, den “Marketing und Business-Kram” nur als etwas zu sehen, mit dem man sich am liebsten nur so viel wie nötig befassen will. Stark schöpferisch motivierte Selbständige wollen sich oft am liebsten nur auf ihre inhaltliche Arbeit fokussieren. Wenn das Business nicht so läuft wie erhofft, enwickeln sie dann z.B. immer wieder neue Angebote, weil das leichter fällt – es bedient die kreativen Bedürfnisse, macht Freude, hier können sie sich inhaltlich austoben.
Ein solides Business-Fundament baut man so allerdings nicht auf. Was sie eigentlich bräuchten, wäre (meistens) ein fokussiertes, gut ausgearbeitetes Kernangebot, dass sie so lange ausfeilen, bis der Proof of Concept wirklich erreicht ist; oder (seltener, aber ebenso relevant) eine zielgerichtete Marketingstrategie, die auf konstanten Interessentenstrom aus der Zielgruppe und Aufbau von Vertrauen baut.
Mein wirklich gut gemeinter Rat:
Wenn du jemand bist, der so empfindet, lass dich anstellen, aber versuche kein Business aufzubauen. Denn die Hälfte eines wirklich funktionierenden Business ist MARKETING. Ohne Marketing bekommst du keine Kunden (falls doch, lass es mich wissen, denn dann hast du die Zauberbohne der Selbständigkeit gefunden). Auch, wenn du auf Empfehlungen setzt, braucht das eine Marketing-Strategie und gezielte, effektive Umsetzung, damit der Strom nicht versiegt.
Wenn du dich nur auf deine inhaltliche Arbeit fokussieren willst, kannst du das unter jemandem, der die Verantwortung für den unternehmerischen Part übernimmt, sehr viel besser, zielführender und für dich weniger nervenaufreibend tun.
Beispiel: Marketing als Brücke zwischen beiden Rollen
Aber wenn du wirklich ein gutes, solides, Freude machendes Solobusiness willst, kannst du in keinem Feld so gut beide Rollen vereinigen, wie im Marketing.
Wenn du dir den Unternehmerhut aufsetzt, suchst du dir eine Strategie, die funktioniert und die du gerne machst, also eine, die deinen inneren Künstler mitberücksichtigt.
Da dein Marketing der Herzschlag ist, der nicht aufhören darf, um das Business am Leben zu halten, sollte es dir unbedingt auch Freude machen – es sollte ein Format sein, das dir liegt (Schreiben? Video? Audio?) und es sollten Themen sein, über die du ausgesprochen gern sprichst.
Der Unternehmer sorgt dann mit der richtigen Systematisierung und Strategie dafür, dass diese Aktivitäten auch gezielt den Weg zu deiner Zielgruppe finden.
In diesem Artikel habe ich über den Fluch der Langeweile gesprochen, und wie du ihn umgehst: wenn es angebracht ist, deine Angebotsstruktur zu vereinfachen und dich vielleicht sogar auf nur noch ein einziges Angebot zu fokussieren und dein Business Model um dieses herum zu bauen, ist das Marketing dein Spielfeld, in dem du dich kreativ austoben kannst. Der Unternehmer in dir ist in der Lage, hier zu unterscheiden und dich das Richtige tun zu lassen.
Nicht alles, was Freude macht, muss monetarisiert werden
Bleibst du rein in der Schöpfer-Rolle hängen, kann daraus kein Business werden, es bleibt wahrscheinlich ein (schlecht bezahltes) Hobby. Aber ganz ehrlich – es muss auch nicht jede Leidenschaft zu Geld gemacht werden.
Aus dem Fluch der Langeweile wird aus meiner Sicht dann der noch viel schlimmere Fluch der Selbstverwirklichung, wenn wir der Ansicht sind, dass unser Business die absolute Erfüllung sein muss – kreativ, spirituell, emotional usw.
Wenn der Unternehmer feststellt, dass eine Sache, die dir Freude macht, nicht wirklich so gewinnbringend zu verkaufen ist, dass du davon langfristig und nachhaltig dein Leben bestreiten kannst, oder wenn du feststellst, dass du diese Sache einfach nicht dem Druck der Existenzsicherung unterwerfen willst, sie nicht vermarkten willst, kann sie dennoch ein ganz wundervoller Beitrag zu deiner Gemeinschaft sein.
Dein Business kann dafür sorgen, dass ein Teil dessen, was du tust, Arbeit ist, die du gerne machst, die Freude bringt und gleichzeitig für andere nützlich und damit wirtschaftlich ist. Es kann dir den Raum schenken, außerhalb dessen Dinge zu tun, die du nur aus Freude tust, ohne wirtschaftlich sein zu müssen.
Und vielleicht sind wir irgendwann soweit, dass wir ein System gebaut haben, in dem das alles anders und leichter funktioniert. Aber jetzt, in diesem System, musst du dich gewissen Wahrheiten und Aufgaben stellen, um ein rentables Business zu haben – und da ist der Unternehmer dein Verbündeter.
Lerne, was du für die Unternehmer-Rolle zu lernen hast
Viele Solobusiness Inhaber beherrschen ihren eigentlichen Beruf – den des Therapeuten, des Beraters, des Fotografen, des Lehrers, des Texters, des Handwerkers.
In die Aufgaben des Unternehmers müssen wir uns erst einmal hineinfinden, und je nachdem, mit welchem Background wir kommen (Unternehmer-Familie? Kaufmännische Ausbildung? Gar keine Erfahrung in der Richtung?), fällt uns das leichter oder schwerer – selbst dann, wenn wir unseren Frieden mit der eigentlichen Bedeutung dieser Rolle gemacht haben (siehe Teil 1).
Generell ist es ein guter Rat, sein Business mit derselben Verantowrtung und Arbeitsethik zu behandeln, die man auch im Angestellten-Job gemacht hat oder hätte. Aber auch wenn man vielleicht sogar aus einer anspruchsvollen Führungsposition in ein Business startet, ist es sehr schwierig, von einem strukturierten Umfeld mit externen Deadlines in eine Business-Führung überzugehen. In deinem Business musst du selbst dein strukturiertes Umfeld bauen, Prioritäten setzen, dir selbst Rückmeldung und Zuverlässigkeit geben.
Sei ehrlich mit dir, wo du Lücken hast, wo du dich nicht sicher fühlst, und such dir Hilfe, Informationen, Wissen in dem Bereich.
In welchen Situationen ist welche Rolle gefragt?
Wie schon in Teil 1 ausführlich erläutert, braucht es Harmonie zwischen den beiden Hälften. Der Unternehmer sorgt für Raum und Ressourcen, damit der Schöpfer sich entfalten kann. Er ist der “Jäger und Sammler”, der für Essen auf dem Tisch und Feuerholz verantwortlich ist. Der Schöpfer hingegegen soll der Freude folgen, und dafür darf er nicht alles dem Diktat der Machbarkeit unterwerfen. Er braucht Visionen. Die unternehmerische Funtkionalität braucht als Ergänzung genauso den Sinn für das Schöne, den der Schöpfer mitbringt, sein Bedürfnis, Schönes in die Welt zu bringen, das keinen Zweck verfolgt außer diesen.
Halte dich an den Pragmatismus und die Lösungsorientierung des Unternehmers, wenn …
- du schnell Geld machen musst – Liquiditätsengpässe überbrücken, Fähigkeiten zu Geld machen, die gerade gebraucht werden, kurzfristige Strategien entwickeln, um neue Kunden zu gewinnen.
- es um Umsatzplanung, Gewinn und langfristigen Lebensunterhalt geht – Finanzmanagement deines Business statt Business by Bankauszug (welche Angebote sind rentabel, welche Strukturen brauchen diese, wie vermarkte ich sie).
- du einen Bauplan mit Umsetzungsschritten für deine Business Vision entwickeln musst.
- es um Machbarkeit im Rahmen deiner Ressourcen geht – was hat die größte Effektivität? Wie komme ich am schnellsten zum Ziel?
- du schnelles Feedback deines Marktes brauchst (was wollen deine Kunden? Wie reden sie? Wonach suchen sie? usw.)
- du Ziele setzen, planen und erreichen willst.
- du Strategien für Umsetzung brauchst.
- Re-Positionierung: Markrecherche, Zielgruppenanalyse.
halte dich an den inneren und kreativen Antrieb des Schöpfers, wenn …
- es um Erfüllung und Sinn geht, die große Vision für dein Business, und darum, über Grenzen hinaus zu denken.
- Re-Positionierung – welche Ausrichtung entspricht deiner inneren Wahrheit?
- es um deine langfristige Reputation geht – denn die hat sehr viel mit deiner Persönlichkeit, Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit zu tun, nicht strategisch klugen Taktiken – kurz: deiner Menschlichkeit.
- du Themen für dein Marketing brauchst, über die du gerne sprichst.
- du deine Business Vision schreibst – das, was dir Freude und Energie schenkt.
Zusammengefasst kann man sagen, der Schöpfer ist das Herz, der Unternehmer der Verstand.Das System läuft nur dann wirklich gut, wenn beide an Board sind.
Der Schöpfer ist der innere Kompass, der die Richtung vorgibt – der Unternehmer weiß, wie man ein Boot steuert.
Und weil jedes Solo-Unternehmen anders ist und auch die beiden Rollen in ihrer Ausgestaltung sehr von deinem indviduellen Business, deiner Persönlichkeit und deinen Lebensumständen abhängen, geht es im dritten und letzten Teil darum, den Druck von den Schultern zu nehmen, ein stereotypes Business aufzubauen, das so und so zu sein hat und stattdessen die Frage zu beantworten:
Welches Business ist für mich GENUG?
